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Feedback

Der Begriff Feedback (engl. für ‚Rückmeldung) bezeichnet in der Kommunikation zwischen Menschen das Rückübermitteln von Informationen durch den Empfänger einer Nachricht an deren Sender. Dabei wird zwischen dem Feedback-Geber und Feedback-Nehmer unterschieden.

Diese verbalen und nonverbalen Informationen zeigen dem Sender (Feedback-Nehmer), was der Empfänger (feedback-Geber)
  • gehört, wahrgenommen und/oder verstanden hat und
  • welche (emotionalen) Reaktionen dies bis ihm auslöst.
Diese Informationen ermöglich es dem Feedback-Nehmer wiederum hierauf zu reagieren und gegebenenfalls seine Meinung, Vorgehen oder Verhalten zu korrigieren. Ein Feedback kann schriftlich oder mündlich, verbal und nonverbal erfolgen.


Feedback ist das Frühstück der Champions!

Durch Feedback können wir besser werden, in diesem Sinne kann es als ein Geschenk betrachtet werden. Daher sollte der Feedbackgeber sich zunächst das OK des Empfängers abholen, dass das Feedback gewünscht ist. Das Feedback sollte zielorientiert sein – , das heißt, eds sollte sich auf Möglichkeiten in der Zukunft beziehen, wie aus vergangenen Fehlern gelernt werden kann.
Jemand einen Spiegel vorzuhalten, kann bei dem anderen ein Schamgefühl auslösen. Diesem Gefühl begegnet man mit Respekt und Hochachtung anstatt mit Rechtfertigungen und Schuldzuweisungen.

Feedback-Regeln

Beim Feedback müssen daher ein paar Regeln beachtet werden:
Feedback geben:
  • Erbeten: das Feedback sollte gewünscht sein.
  • Konstruktiv: es bietet Perspektiven für die Zukunft.
  • beschreiben: Zunächst wird beobachtbares Verhalten sachlich beschrieben (nicht bewerten!), es wird mit Positivem begonnen und in die Kritik mit einem „und“ übergeleitet (nicht mit „aber“).
  • Konkret: Ereignisse möglichst konkret beschreiben, so dass der Empfänger sie nachvollziehen kann. Dabei Ich-Botschaften (Subjektivität verdeutlichen) verwenden.
  • Hilfreich: Ziel ist es, dass der Empfänger etwas besser versteht und sich verbessern kann, nicht, dass man als Feedbackgeber sein Ziel erreicht. Nicht nur negative, auch positive Punkte ansprechen.
  • Zeitnah: Möglichst zeitnah das Gespräch suchen, nicht erst Wochen später. Dann kann wenig mit dem Feedback angefangen werden.

Feedback nehmen:

  • Geschenk: das Feedback dankbar annehmen und als Chance sehen.
  • Aktiv zuhören: und bei Bedarf Verständnisfragen stellen. Den anderen ausreden lassen.
  • Nicht verteidigen oder rechtfertigen: Der Feedbackgeber kann nur beschreiben wie man auf ihn wirkt, nicht wie man ist. Diese Wahrnehmung ist aber auch durch keine Klarstellung revidierbar. Daher die Meinung des Feedbackgebers akzeptieren und gegebenenfalls daraus lernen. Es ist nur wichtig, was der andere meint.
  • Dankbar sein: Sich beim Feedbackgeber für die Offenheit bedanken.
  • Der Feedbacknehmer entscheidet später selber, was er aus dem Gesagten für sich annehmen und umsetzen möchte.
Tipp: „Man kann den Menschen die Wahrheit nicht [ohne weiteres] sagen, es sei denn, man bringt sie dabei zum Lachen!“ (Zitat G.B.Shaw)
 

Feedback-Tool: K 360° Feedback

Für das professionelle und systematische Feedback-geben und -nehmen hat die Manangement-Beratung Dr. Kraus & Partner ein eigenes Tool entwickelt. Beim K 360° Feedback werden Rückmeldungen von verschiedenen Gruppen (Mitarbeiter, Kollegen, Vorgesetzte) aus dem eigenen Unternehmen systematisch zusammengeführt.

Die Führungskraft erhält so eine gezielte Zusammenstellung der Perspektiven verschiedener Interaktionspartner aus dem Umfeld zu ihren fachlichen und persönlichen Kompetenzen. Aus der Gegenüberstellung mit der Selbsteinschätzung der Führungskraft entsteht das bildlich einprägsame 360° Feedback.

Beratung Entwickeln Feedback-Kultur

Die Unternehmensberatung Dr. Kraus & Partner unterstützt Unternehmen beim Entwickeln einer Feedba<ck-Kultur in ihrer Organisation.

K&P-Berater Video: 360 Grad Feedback - Führungskräfteentwicklung, Leadership Development

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