Der Begriff „Skalierung“ beschreibt eine Größenveränderung. Er leitet sich aus dem italienischen Wort „scalae“ für Treppe ab.
Im IT-Bereich spricht man zum Beispiel von einer Skalierung bzw. Skalierbarkeit, wenn eine Software-Lösung mit geringen Modifikationen auch auf andere Anwendungsfelder oder Problembereiche übertragbar ist.
Auch die Geschäftsmodelle von Unternehmen können skalierbar – also ausweitbar – sein. Zum Beispiel auf andere Orte oder Länder; Geschäftsfelder oder Branchen. Wie diese Skalierung erfolgt, ist dabei zunächst sekundär. Sie kann z.B. durch eine Ausweitung der Produktpalette, durch die Gründung weiterer Niederlassungen oder durch den Aufbau eines Franchisesystems erfolgen.
Auch in Zusammenhang mit (unternehmensintern) genutzten Methoden, Verfahren oder Problemlösungen spricht man oft von deren Skalierung bzw. Skalierbarkeit. Hierfür ein Beispiel. Angenommen ein Unternehmen möchte seine Agilität erhöhen, und es hat mit den agilen Arbeitsweisen in einigen kleineren Teams bereits positive Erfahrungen gesammelt. Dann geht es bei der Frage der Skalierbarkeit darum:
Und eng damit verbunden sind die Fragen:
Von einer vertikalen Skalierung spricht man, wenn zum Beispiel mehr Teams als bisher, die ähnliche oder verwandte Aufgaben (z.B. Softwareentwicklung) in der Wertschöpfungskette eines Unternehmens wahrnehmen, beispielsweise agile Arbeitsweisen praktizieren.
Von einer horizontalen Skalierung hingegen spricht man, wenn die agilen Arbeitsmethoden auch auf andere Aufgaben in der Wertschöpfungskette eines Unternehmens ausgeweitet werden.
Die Unternehmensberatung Dr. Kraus & Partner unterstützt Unternehmen, sofern gewünscht, beim Skalieren ihrer Geschäftsmodelle sowie Problemlösungen. Außerdem führt sie regelmäßig offene (und firmeninterne) Seminare zum Thema agile Skalierung durch,